Geschichte des Arabergestüts

2018-02-16

„Es gibt auf der Welt nur noch einige wenige Gestüte, die in über 200jähriger Tradition mit Beständigkeit und Sachkenntnis die Zucht des arabischen Pferdes pflegen.” – schrieb Dr. László Papócsi – der ehemalige Generaldirektor der Bábolna AG in dem Vorwort des Buches von Dr. Walter Hecker „Babolna und seine Araber”, und setzt seine Gedanken folgenderweise fort:

„Das Arabergestüt Bábolna ist ein solcher Platz menschlicher Kultur und der Pferdezucht von besonderem historischem Wert. In dem im Jahre 1789 gegründeten kaiserlichen und königlichen Gestüt Bábolna wurde ab 1816 ausschließlich mit arabischen Hengsten gezüchtet. Die Bábolnaer Araberrasse ist also nur um 23 Jahre jünger als das englische Vollblut (General Stud Book 1793).

Der Gestütshof - Statue des treuesten Kameraden und der Trommler der Reiterkapelle

Das Jahr 1836 war auch unter historischen Aspekten ein Meilenstein in der Geschichte des Gestüts, als der Originalaraber Shagya Hauptbeschäler in Bábolna wurde. Sein Stamm, der in Bábolna Wurzeln geschlagen und von dort aus Mezőhegyes, Radautz, Piber und Topolčianky befruchtet hat, wurde bewahrt und durch weitere Stämme (Gazal, O’Bajan, Kemir, Mersuch, Sigllavy Bagdady, usw.) bereichert.

Die gesellschaftliche Struktur Ungarns nach dem Zweiten Weltkrieg hatte für die Pferdezucht negative Folgen; die wertvollen Pferde der Bábolnaer Herde gingen an die Züchter Westeuropas.

Während vom Ende der Sechziger Jahre an Bábolna neue Wege in der Vollblutaraberzucht einzuschlagen versuchte, gewann die Bábolnaer Araber-Rasse, die heute den Namen Shagya-Araber trägt, viele Freunden der ganzen Welt. In den letzten Jahren blühte die Zucht des Arabergestüts in Bábolna wieder auf.

In stürmischen Zeiten hart erprobt, errang die Shagya-Araber-Rasse ihren Züchtern neuen Ruhm als Lohn der jahrhundertelangen Partnerschaft des Menschen mit dem Pferd.”

Der berühmte Fünfergespann

„Wer die Bábolnaer Araber, die Shagya-Araber-Rasse, schon kennt und liebgewonnen hat, wird seine Kenntnisse erweitern können. Natürlich hoffen wir, auch neue Liebhaber dieser unserer wunderbaren Gefährten zu gewinnen.

… und wenn Sie, dann den Wunsch verspüren, das Gelesene selbst zu erleben oder gar an den neuen Kapiteln der Geschichte des Bábolnaer Arabers mitschreiben möchten…, dann sind Sie jederzeit ein gern gesehener Gast im Gestüt Bábolna.” – wurde im Jahre 2014. geschrieben, und es gilt bis heute.

Das Gestüt öffnet weit seine Türen vor Allen, die ein ehtes Hungarikum, und die dramatische, mannigfaltige Geschichte von Bábolna kennenlernen wollen, fühlt sich wohl in der Nähe von edle Pferde, würde gerne bekannt mit den reinblutigen Arabern und mit den durch reinblutigen Arabern veredelte Bábolnaer-Araber, die Aller Welt seit 1978 als reinblutige Shagya-Araber bekannt sind, fühlt sich die historische Laune der Gebäuden eigen, und würde gerne ein Zeuge sein, wie wir diese lebendige Kulturerbe für die nächste Generationen behüten versuchen.

Das Buch von Dr. Walter Hecker: „Bábolna und seine Araber” ist durch einen Klick auf dem Bild herunterzuladen.

Deckblatt des Buches "Die Geschichte des arabischen Gestüts in Bábolna" von Dr. Walter Hecker

 

 

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